Modernes Sideboard aus schwarzem Eisen mit zwei Flügeltüren, jede Türe besteht aus vier, weiß umrandeten Glasscheiben, für Geschirr, Bücher und andere größere Dinge, wie z. B. Ordner

Sideboard oder Kommode?

Das Sideboard ist optisch eine Kommode ohne Aufsatz, aber wesentlich breiter als hoch. Man nimmt 120 cm Breite als Maßstab. In der Regel wird eine Breite von 200 cm favorisiert und sich für eine Höhe von 70 bis 100 cm entschieden. Fachleute empfehlen eine Höhe von 50 cm. Angeboten werden alle erdenklichen Möglichkeiten. Hauptsache: die Dinge sind so verstaut, wie man es will.

In ein Sideboard paßt mehr rein und man kann es nach seinen eigenen Wünschen anfertigen lassen.

Beginnen wir mit der Frage, wo das Sideboard stehen soll. Die Verwendung, der Aufbau, die Maße sowie die Proportionen (rund oder eckig!) sind die Grundpfeiler.

Jeder Mensch hat eigene Vorstellungen, wie er seine Sachen unterbringen will. Es gibt viele Beispiele, wie man Ordner, Bürokram, Bücher oder Geschirr verstauen will. Dieser Punkt gehört mit zu den wesentlichen Entscheidungshilfen und berühren die Frage, wie das Sideboard aussehen soll.

Wo soll das Sideboard stehen? Im Kinderzimmer reicht die einfache Bauart mit günstigem Material, da Kinder in ihrem Kinderzimmer das Design des Sideboards verändern.

Im Büro muss es optisch integriert werden. Ein hellbraunes Sideboard mit Glastüren und Fächern paßt nicht zu einem Büro mit ausschließlich Türen und Schubläden in dunklem Teak.

In den Wohnbereich paßt fast alles. Ob vintage, modern, klassisch, minimalistisch, es bleibt jedem überlassen zu sagen, was paßt - nur, man soolte es reiflich überlegen und unabhängige Dritte für Tipps hinzuziehen.

Im Rahmen der Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes werden immer mehr Sideboards aus recyceltem Material (Teak, Altholz, Eisen) angeboten. Sie sehen optisch nicht schlecht aus und sind Unikate, da sie in Handarbeit in Asien hergestellt werden. Beachten Sie es und tragen Sie damit zum Umweltschutz bei.

Vielleicht ist folgendes für weitere Entscheidungen interessant:

Früher wurde ein Sideboard als Buffet bezeichnet. Das Sideboard half traditionell im Esszimmer beim Servieren der Speisen. Es präsentierte das Serviergeschirr und diente zur Aufbewahrung aller erforderlichen Dinge, die man zum Essen benötigte. Das Sideboard bestand normalerweise aus einer Reihe von Schränken mit und ohne Schubläden sowie aus einer Holzoberfläche. Die Holzoberfläche des Sideboards diente zum bequemen Essen, zum Zeigen des Buffett-Serviergeschirr zur Nutzung und/oder für Kerzen mit Kerzenständern sowie Tischlampen.

Sideboard und Buffet sind namentlich etwas austauschbar. Wenn der Artikel kurze Beine hat oder ohne Beine direkt auf dem Boden steht, wird der Artikel als Sideboard bezeichnet.

Länger Beine sieht man beim Buffett.

Das erste Sideboard kam im 18. Jahrhundert auf. und wurde im 19. Jahrhundert polulär bei wohlhabenen Familien. Das Sideboard kam in den Essraum, dem heutigen Esszimmer.

Später kam das Sideboard in weitere Wohnbereiche, in denen Haushaltsgegenstände aufbewahrt wurden.

Heute sind Sideboards ein Stauraum für ale Dinge des täglichen Haushalts.

Fein gestylte Sideboards aus dem 18. und 19. Jahrhundert sind teure aber begehrte Sammlerstücke. In der Historie wurde bei Baum des Sideboards Nussbaum, Eiche, Kiefer und Mahagoni verwendet.